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Letzte Aktualisierung: 02.02.2010



Timeouts bei der Tabellenbearbeitung

Ein Ärgernis beim SQL Server 2005 ist, daß er standardmäßig ein Timeout von 30 Sekunden für Änderungen an Tabellen eingestellt hat, und das bei größeren Tabellen meist nicht reicht. Das Ergebnis des Versuchs, Tabellen zu bearbeiten, ist dann häufig eine Fehlermeldung wie z.B.

- Index "PK_tbl..." kann nicht erstellt werden.
Timeout ist abgelaufen. Das Zeitlimit wurde vor dem Beenden des Vorgangs überschritten oder der Server reagiert nicht.
Die Einschränkung konnte nicht erstellt werden. Siehe vorherige Fehler.


Dies kann aber sehr einfach unter "Extras / Optionen" anders eingestellt werden: Ersetzen Sie die 30 Sekunden durch einen höheren Wert (maximal 65536).

Buchtips

"Microsoft SQL Server 2008 Internals" von Kalen Delaney, das offizielle Nachfolgebuch des Klassikers Soukup (ich besitze beide Bücher seit vielen Jahren). Ein must-have für den Datenbank - Administrator. Hier geht es weniger um die Programmierung (naja, "nur" um etwas T-SQL-Programmierung, wenn man so will), sondern um das Innenleben des SQL - Servers, um Administrationsfragen, Performance - Tuning und ein solides Grundverständnis. In englisch.

Zwei Bücher, mit denen die Programmierung von Scripten oder Programmen auf Basis des SQL Servers umfassend erlernt werden kann. Es wird gezeigt, wie man mit Transact-SQL auf Daten zugreift und Daten manipuliert, wie man man mächtige Windows-Applikationen mit ADO, DAO, ODBC und RDO "baut" und wie man mit ASP und XML Web-basierte Datenbank-Anwendungen entwickelt. Neben Highend-Entwickler-Know-how, das, wie der Titel schon nahelegt, den Schwerpunkt dieses Buches ausmacht, vermittelt dieses Buch auch wichtiges Administratoren-Wissen, egal, ob es um die Performance, die Verwaltung, die Sicherung (Backup & Recovery) oder die Sicherheit (Security) der Datenbank geht.

Inside Microsoft SQL Server 2005: The Storage Engine von Kalen Delaney befaßt sich weniger mit einer allgemeinen Beschreibung des SQL Servers, sondern mit dem Datenbank-Kern, der sogenannten Storage Engine. Ein Buch für Profis, die das letzte Fitzelchen Performance aus dem SQL Server rausholen wollen.

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